
Alles
über Babys Entwicklung, wie
sie es zu jedem Zeitpunkt am besten Fördern
und wie eher nicht. (Farblich
hervorgehoben)
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Woche
1: Das erste Was ihr Neugeborenes wahrnimmt
ist eine absolute Reizüberflutung aller Sinnesorgane.
Aus der gedämpften, halbdunklen Welt in der
es warm, behaglich und von gewohnten Geräuschen
umgeben ist wird es hinaus gestoßen in eine
grelle, kalte, laute und seltsam riechende Welt.
Der
Geruchssinn ihres Babys ist besonders stark ausgeprägt.
Ihn braucht es, um ihre Brüste, seine Nahrungsquelle
zu finden.
Auch
kann ihr Kleines bereits Farben unterscheiden.
Am tollsten findet es starke Kontraste in klaren
Farben wie Rot, Blau, Gelb, Schwarz und Weiß.
Am längsten wird es sich mit Dingen beschäftigen
die Augen haben. Das Menschliche Gesicht ist am
interessantesten für ihr Kind.
Bis
zu 30 cm. sieht das Neugeborene bereits scharf,
alles was hingegen weiter entfernt ist wird nur
verschwommen wahr genommen.
Alle
2-4 Stunden braucht es Nahrung. Geben sie ihm
immer etwas zu trinken wenn es danach verlangt
und geben sie soviel es möchte, halten sie
sich nicht an die auf den Packungen empfohlenen
Nahrungsmengen, was zuviel ist wird oben oder
unten schon wieder rauskommen.
Ihr
kleines Braucht jetzt viel Wärme uns Körperkontakt.
Ein Tragetuch eignet sich perfekt.
Ein so kleines Baby KANN NICHT verwöhnt werden.
In
der ruhigen Wachphase, die zum Leid vieler Eltern
recht selten ist nutzt das Kleine um zu "lernen".
In diesen Momenten betrachtet es seine neue Welt
und nimmt alles in sich auf, zeigen
sie ihm bunte Bilder, singen sie ihm etwas vor,
legen sie einen Spiegel an seine Seite in dem
es sich betrachten kann. Die aktive Wachphase
hingegen die sehr viel häufiger ist bedeutet
schlicht und einfach, das Kind schreit, quengelt,
trinkt.
Ansonsten
wird ihr Baby die meiste Zeit des Tages verschlafen,
ca 16-17 Std.
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Woche
2: Lassen sie sich nicht entmutigen wenn
ihr Kleines innerhalb kürzester Zeit nach
dem Stillen wieder schreit. Legen sie es einfach
wieder an. 8 mal Stillen pro Tag ist normaler
Durchschnitt, manche Babys trinken weniger oft,
andere wesentlich öfter. Wenn es jedoch nicht
trinkt sondern nur Nuckelt sollten sie seinen
Saugreflex anderweitig stillen. Geben sie ihm
ein Nuckeltuch, einen Beruhigungssauger (dieser
sollte anatomisch geformt sein, sehr klein und
möglichst Flach im Ansatz) oder Beschäftigen
sie sich mit ihm.
Der
Lauf oder Schreitreflex geht langsam verloren
oder schwächt sich ab.
Seine
Lieblingsbeschäftigung ist derzeit Saugen,
egal ob an seiner Hand, ihrer Brust oder einem
Nuckeltuch, auch alles andere was sich in den
Mund stecken lässt wird abgelutscht. Baby
lernt über den Gaumen.
Wenn
ihr kleines schon recht müde ist und dann
noch etwas hört das es mag wie ihre Stimme
und ihr Gesicht sieht lächelt es schon manchmal
unbewusst. Das nennt man Engelslächeln und
es sorgt dafür, dass unser Beschützerinstinkt
geweckt wird und unsere Zuneigung wächst.
Seine
Gliedmaßen Bewegt ihr Kleines noch sehr
unkoordiniert und Ruckhaft, wenn es sich erschreckt
reisst es die Arme in die Höhe was bedeutet
"Nimm mich hoch, ich fürchte mich"
Der
Kopf wird in Rückenlage bereits auf die Seite
gedreht.
Es
kann sein, dass ihr Kind viel Schreit weil es
eine Kolik hat,
hier gibt es Tipps dagegen!
Noch
immer Gilt, Lachen sie ihr Kind immer an wenn
sie es ansehen oder es hochnehmen, tragen sie
es viel mit sich herum, singen und erzählen
sie ihm etwas und ziehen sie ihm Grimassen. Zeigen
sie Bilder, Mobiles, bunte Stofftiere.

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Woche
3: Jetzt müsste der Nabel bereits
abgeheilt sein. Jetzt kann ihr kleines endlich
gebadet werden. 1-2 mal pro Woche mit Klarem Wasser
ohne Zusätze genügt völlig.
Jetzt
müsste ihr Kind sein Geburtsgewicht wieder
erreicht haben, jetzt wird es immer kräftiger
zulegen.
Babys
Greifreflex wird schwächer, wo es sich vorher
an allem was seine Handfläche berührte
eisern festklammerte hält es sich nun nicht
mehr überall fest.
Beschäftigen
sie sich viel mit ihrem Spross. Kleine Übungen
wie "Fahrradfahren" oder die Ärmchen
bewegen, Streicheln, leicht kitzeln gibt dem Baby
ein schönes Körpergefühl. Sprechen
sie viel mit dem Baby. Gehen sie mit ihm nach
draußen, der Kinderwagen wird es vermutlich
in den Schlaf wiegen. Optimal ist das Tragetuch.

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| Woche
4: Jetzt ist ihr kleines kein Neugeborenes
mehr. Sie können es nun beruhigt einige Stunden
der Oma oder Tante anvertrauen.
Baby
schreit jetzt viel. Die meisten Babys sind Abends
sehr schwer zu beruhigen. Glauben
sie nicht, dass schreien die Lunge kräftigt,
ihr Kind schreit auch nicht aus Bosheit oder um
sie zu ärgern. Jedes schreien und Weinen
hat seinen Grund und es ist völlig Falsch
das Kleine schreien zu lassen.
Das
Kleine versucht nun schon Dinge mit seinem Blick
zu fixieren, häufigster und beliebtester
Punkt sind natürlich ihre Augen. Versuchen
sie so oft wie möglich Blickkontakt mit ihrem
Kind aufzunehmen, lächeln sie und sprechen
oder singen sie dabei.
Ihr
Kind beschäftigt sich nun schon für
kurze Zeiten selbst. Setzen
sie einen großen Teddy vor es hin, geben
sie ihre Hand damit diese untersucht werden kann,
auch kleine, weiche Rasseln, Schmusetücher,
kleine Stofftiere sind Ideal. Baby lernt beim
Spielen, verhindern sie nicht, dass es sich etwas
in den Mund steckt außer es ist schmutzlig
oder scharfkantig. Achten sie darauf, dass alles
was Baby bekommt weich ist und runde Kanten hat.

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2ter
Monat:
Woche
5: Ihr Kind zeigt nun sehr
deutlich wenn es etwas mag oder nicht mag. Am
liebsten ahmt es momentan ihre Gesichtsausdrücke
nach. Vermeiden sie es,
dem kleinen zu oft die Zunge heraus zu strecken,
dadurch kann es passieren, dass ihr kleines die
Zunge nun sehr oft nach vorne verlagert was später
zu Zahnfehlstellungen führen kann.
Auch lächelt es nun zurück, auch wenn
das Lachen eher eine Imitation als ein Zeichen
von Freude ist.
Woche
6:
Ihr kleines Lacht sie nun schon an wenn sie Lächeln,
den Bauch kitzeln oder mit dem kleinen Schmusen
und Kuscheln. Nun dürfen sie die Nägel
ihres Babys schneiden, achten sie darauf, die
Fingernägel rund, die Zehennägel gerade
abzuschneiden. Legen sie
ihr kleines unter ein Baby- oder Spielecenter,
Hängen sie bunte Mobiles, Bilder, Figuren
mit großen Augen auf damit ihr Kind etwas
zum gucken hat.
Woche
7: Ihr
kleines "unterhält" sich inzwischen
mit ihnen. Es brabbelt,
gickst und gurrt und es freut sich, wenn sie darauf
reagieren, die Laute nachahmen und selbst mit
einem Lachen darauf reagieren. Baby kann
nun immer Länger Gegenstände und ihr
Gesicht fixieren und es erkennt ihre Stimme selbst
wenn es sie nicht sehen kann.
Woche
8: Jetzt
kann ihr Baby Gegenstände schon bewusst ergreifen
und mit den Händen erkunden.

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3ter
Monat: Ihr Kind
braucht jetzt viel weniger Schlaf. Stattdessen
möchte es etwas erleben. Tragen
sie es jetzt vermehrt im Tragetuch, lassen sie
es in der Babywippe oder im Stubenwagen an ihrer
Arbeit teilhaben, gehen sie viel mit ihm hinaus,
reden sie mit ihm und unterhalten sie es.
Es
kann jetzt sein, dass ihrem Kleinen die Haare
ausfallen und es am Hinterkopf sogar eine regelrechte
Glatze bekommt. Das liegt zum einen daran, dass
es sich den Hinterkopf beim Liegen blank scheuert
und zum anderen daran, dass der Schädel wächst,
die Kopfhaut sich dehnt und sein Hormonhaushalt
verändert.
Jetzt
können sie mit ihrem kleinen zum Babyschwimmen
gehen, das fördert das Körpergefühl,
tut Baby unglaublich gut und macht Spaß.
Babymassage
ist ein tolles Erlebnis und Baby lernt mit jeder
Berührung seines Körpers.

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4ter
Monat: Das Kleine
brabbelt nun schon viel vor sich hin, auch kleine
Silben wie Ma, Da, Pa, Ga ect. bringt diese aber
noch mit nichts in Zusammenhang. Es
versucht auch bereit Laute nachzuahmen die sie
ihm vorsprechen, also reden sie viel mit ihm.
Die
Umstellungsphase und die Eingewöhnungsphase
an das Leben ausserhalb des Mutterleibes ist nun
abgeschlossen. Das Kind wirkt allgemein fröhlicher
uns ausgeglichener. Es fordert ihre Gesellschaft
und das tut es mit vollem Körpereinsatz.
Wenn es sie sieht strampelt es, rudert mit den
Armen, Lacht und fixiert sie mit seinem Blick,
"spricht" sie sogar an indem es glucksende
brabbellaute von sich gibt. Spielen
sie mit ihrem Kind, nehmen sie es in den Arm,
machen sie Fingerspiele und reden sie mit ihm,
das stärkt das Selbstwertgefühl. Kinder
die immer genügend Aufmerksamkeit bekommen
sind später ausgeglichener und haben mehr
selbstbewusstsein.

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5ter
Monat: Ihr Kind
greift jetzt mit vorliebe nach allem was sich
in den Mund stecken lässt, rasselt, bunt
ist oder knistert. Es gibt
spezielle Lernspielzeuge mit unterschiedlichen
Oberflächen oder stoffen, mal mit Glöckchen,
rassel oder knisternder Folie.
Baby
sucht nun auch den Kontakt zum Vater und kann
ihn von der Mutter unterscheiden. Papa
sollte sich wenigstens 5 Minuten jeden Tag intensiv
mit seinem Kind beschäftigen.
Baby
probiert nun alle Laute aus die es mit seinem
Mund machen kann, keine Sorge wenn es etwas unanständig
klingt.
Wenn
ihr Kleines auf dem Bauch liegt kann es sich bereits
auf den Armen abstützen, biegt seinen Rücken
durch und hebt für einige Augenblicke Kopf
und Schultern, legen sie
es möglichst oft auf den Bauch, stellen sie
buntes Spielzeug zur Motivation um es herum auf.
Für einige Augenblicke kann das Baby bereits
sitzen, lassen sie es das
aber noch nicht zu lange und vor allem niemals
alleine.
Eventuell
kann ihr Kind sein Fläschchen bereits selbst
halten, lassen sie es das
aber nicht tun, zumindst nicht lange. Zum
einen ist das Füttern die Zeit in der das
Kind den innigsten Kontakt zu ihnen hat, zum anderen
ist Fläschchen-Dauernuckeln
keineswegs gut für die noch kommenden Zähne.
Sie sollten das dem Kind gar nicht erst angewöhnen.
Ihr
kleines Erkennt jetzt bereits die Richtung aus
der Geräusche kommen und viele Babys können
inzwischen ihren Namen von anderen Wörtern
unterscheiden. Sprechen
sie es oft an, rascheln sie mit ihrem Schlüsselbund
oder Klappern sie mit Löffeln, Rasseln ect.
Das
Kleine kann seine Gefühle deutlich zeigen,
es Lacht aus Freude, weint aus enttäuschung,
reisst seine Ärmchen nach oben um auf den
Arm genommen zu werden. Einige Kinder geben bereits
Küsschen oder umarmen sie.

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6ter
Monat: Lassen
sie ihr kleines keinesfalls unbeaufsichtigt irgendwo
liegen wo es herunterfallen kann,
denn es rollt jetzt bereits unbeabsichtigt herum.
Motivieren sie es
wenn es auf seiner Decke liegt in dem sie buntes
Spielzeug um das Kind herum legen.
Es
kann nun auch seine Händchen recht gut koordinieren.
Gegenstände werden von einer in die andere
Hand gegeben und manchen Kinder probieren schon
aus Sachen durch die Gegend zu werfen.
Wenn
sie ihr Kleinen locker unter den Achseln festhalten
kann es nun fast schon eine Sekunde lang auf eigenen
Füßchen stehen.
Fördern
sie ihr Kind und erweitern sie sein Silbenrepartoire
in dem sie bunte Bildchen in einen Buch zeigen,
dazu z.B. sagen, wie macht der Hund und nach etwa
2 Sekunden wartezeit selbst laut die Frage beantworten
"wau-wau-wau" sagen. Das Kind versucht
es dann irgendwann selbst. Es
lernt nun jeden Tag neue Geräusche da es
in einem wichtigen Stadium der Sprachentwicklung
angelangt ist.
Um
diesen Monat herum wächst meistens das erste
Zähnchen aus dem Zahnfleisch heraus. Bei
manchen Babys passiert das allerdings schon sehr
viel früher, bei manchen sehr viel später.
Zahnen erkennen sie daran, dass Baby sabbert,
unruhig ist, gerötete Bäckchen hat und
auf allem herumkaut.
Baby
entdeckt sich selbst. Vielleicht können sie
es dabei beobachten wie es seine Füßchen
in die Luft streckt und eventuell sogar gut gelaunt
daran Lutscht. Verhindern sie das nicht, Baby
stärkt seine Muskeln in dem es sie steckt,
dehnt und so die Muskeln für das spätere
sitzen trainiert. Lassen sie ihr kleines gerade
jetzt besonders oft Barfuß strampeln, Socken
schmecken nämlich nur halb so gut wie Füßchen
und sind auch nicht so interessant.
Das
Kleine wird ihnen jetzt immer öfter ihr essen
regelrecht aus dem Mund schauen und zeigen dass
es auch mitessen will. Bitte geben sie ihm allenfalls
mal ein Stück Brot, Banane, oder Kartoffel.
Zuviele süße,
gewürzte oder fettige Sachen würden
dafür sorgen, dass das Kind bald seinen Brei
fade findet, außerdem begünstigt das
späteren heißhunger auf süßes,
salziges und fettiges.
Wenn
sie Beikost geben, lassen
sie ihr kleines ruhig mit den Fingern in den Brei
patschen, ein Stück brot frühlich einspeicheln,
ankauen oder einen Keks akribisch seine kleinsten
Partikelchen zerteilen.
Baby ist neugierig, will nicht nur wissen wie
etwas schmeckt sondern auch wie es sich anfühlt.
Haben sie Geduld und denken sie daran, dass dies
ein wichtiger Lernprozess ist.
Wenn
Baby etwas macht oder anfasst das es nicht darf
sagen sie immer laut und deutlich "Nein"
und nehmen dem Baby den Gegenstand der Begierde
weg oder Baby von eben diesem Gegenstand. Unklare
Sätze wie " das darfst du nicht"
oder "bitte lass das" werden in dieser
Zeit keine Wirkung zeigen, da nur sehr kurze,
deutlich ausgesprochene Worte einen gewissen Wiedererkennungswert
haben.

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7ter
Monat: Das Kind
entdeckt seine Freude daran, aktiv etwas zu bewirken.
Zum Beispiel schlägt es zwei Spielzeuge aneinander
und macht so ordentlich Krach. Geben
sie ihm ungefährliches Spielzeug dass auf
Baby reagiert, ein Babyklavier, Dinge mit Knöpfen
die Baby drücken und so Geräuscht, Lichter
ect. hervorbringen kann.
Das
Kleine hört nun schon aus welcher Richtung
ein Geräusch kommt. Es beobachtet ihren Mund
und sieht fasziniert zu, wie geräusche, Wörter,
Silben entstehen. Reden
sie mit ihrem Kleinen, formen sie jedes Wort mit
ihrem Mund und sprechen sie sehr deutlich.
Wenn
sie ihr Baby jetzt unter den Armen halten und
Aufrecht mit den Füßen auf eine Unterlage
stellen wird es wie ein Gummiball mit den Knien
auf- und abfedern. Das
ist eine wichtige Vorbereitung auf das spätere
Laufen.
Baby
hat nun ein erstaunlich großes Repartoire
an verschiedenen Stimmungen, auch steigert es
sich nun manchmal in Regelrechte Wutanfälle
hinein.
Lassen
sie ihr Kind mithelfen. Animieren sie es z.B.
beim Anziehen zu Mitmachen.
Wenn
etwas hinunterfällt blickt Baby nun bereits
hinterher, dann quengelt es so lange bis sie es
aufheben und ihm wieder geben. Kaum hat es den
Gegenstand wieder landet dieser wieder auf dem
Boden und das Spiel fängt von Vorne an. Schimpfen
sie nicht, machen sie mit auch wenn es anstrengend
ist, ihr Kind möchte nur verstehen was da
passiert.
Spielen
sie kleine Spiele wie das "Kukuk-Da-"
Spiel. Legen sie ihrem Kind ihre Hand auf die
Augen und sagen sie deutlich Kukuk,
ziehen sie die Hand fort und sagen sie Da!
Die
ersten Male wird ihr kleines noch irritiert sein,
dann weiß es, dass die Hand nach dem Kukuk
verschwindet und versucht diese selbst weg zu
schieben. Wenn sie dann Da sagen wird es vergnügt
quitschen.
Geben
sie ihrem Baby einen großen Spiegel.
Das Kleine wird mit sich selbst sprechen und versuchen
sein Gesicht im Spiegel zu berühren. Nach
einiger Zeit wird es sich zu ihnen herumdrehen
wenn es sie im Spiegel hinter sich entdeckt hat.
Um
diese Zeit herum beginnt ihr kleines zu "Fremdeln"
und bekommt Angstzustände wenn sie den Raum
verlassen. Packen sie eine
Kleine Tasche oder ein Körbchen mit den Lieblingsspielzeugen,
nehmen sie ihr kleines in jeden Raum mit in den
sie gehen sobald es zeigt, dass es nicht alleine
sein möchte. Sie verwöhnen es damit
keinesfalls, eher ist es so, dass das Kleine an
Selbstvertrauen gewinnt und weiß, sie sind
immer in seiner Nähe. Nach einiger Zeit können
sie den Raum immer mal wieder kurz verlassen.
Verabschieden sie sich jedesmal aber mit einer
Umarmung, ein paar Worten oder einem Küsschen
von Baby, so lernt es keine Verlassensängste
zu haben. In dieser Zeit sollten sie ihr kleines
nicht alleine mit einer "fremden" Person
lassen, sogar Oma, Opa oder Papa können
jetzt furchterregend sein. Aber keine Sorge, auch
das geht vorbei!

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8ter
Monat: Es kann
sein, das ihr Kleines nun anfängt über
den Boden zu robben. Räumen sie jetzt besser
alles was irgendwie gefährlich ist aus dem
Weg.
Jetzt
sollten sie ihrem Kind sogenanntes Lernspielzeug
geben. Becher die sich ineinander stecken lassen,
Kugelklopfbänke, Steckspielzeuge sind gut
geeignet.
Pflegen
sie Babys erste Zähnchen mit speziellen Fingerzahnbürsten
und Baby-Zahnpasta aus der Apotheke, aber
bitte nicht unter zwang sondern eher spielerisch.
Achten sie darauf keinen Zucker zu geben, da die
kleinen Zähnchen sonst schaden nehmen. Lassen
sie es auf gar keinen Fall an der Flasche dauernuckeln.
Säfte, Kohlesäurehaltige Getränke
oder gesüßte Tees sind absolut ungeeignet.
Klatschen
sie in ihre Hände. Baby beobachtet sie dabei
und versucht es zunächst ungelenk später
mit immer größerem Erfolg selbst. Das
ist gut für seine Koordination.
Lassen
sie das Kind am Haushalt teilhaben. Wenn sie staubsaugen
sagen sie ihm das, ebenso wenn sie das Bett machen,
das essen kochen ect. Das hilft Babys Sprachentwicklung
und lenkt es davon ab Unsinn anzustellen.

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9ter
Monat: Baby wird
in dieser Zeit anfangen, sich mit ihnen zu "unterhalten".
Es brabbelt bereits in verschiedenen Lautstärken
und Tonlagen vor sich hin, doch jetzt erwartet
es auch von ihnen eine Antwort.
Also antworten sie, führn sie eine "echte
Unterhaltung" mit dem kleinen, das verbessert
seinen Silbenschatz und sogt dafür, dass
es die Freude an seinen Sprachübungen behält.
Rhytmus
ist etwas wichtiges für ihr Kind. Fördern
sie sein bereits deutlich ausgeprägtes Rhytmusgefühl
in dem sie Musik mit deutlichem Takt auflegen,
z.B. Walzer, Rock ect. Klatschen sie dazu rhytmisch
in die Hände, wiegen sie es im Takt oder
setzen sie es auf eines ihrer Beine mit dem sie
ebenfalls im Takt wippen.
Das
Kind beherrscht jetzt den Scherengriff. Es greift
Gegenstände die zu klein für die ganze
Hand sind mit Daumen und Zeigefinger.
Ihr
Kleinesbewegt sich nun selbst voran. Es rutscht,
robbt oder hüpft auf dem Windelpo voran.
Bitte geben sie ihrem Kind
keine Lauflernhilfe. Diese zwingen ihrem Kind
eine falsche Haltung auf womit das Laufen verzögert
wird und Rückenschäden entstehen können.
Außerdem sind sie eine keinesfalls zu unterschätzende
Gefahrenquelle. Nicht selten Fällt ein Kind
damit die Treppe hinunter, stößt gegen
Regale oder kippen damit um weil sie irgendwo
hängen bleiben. Brüche und Kopfverletzungen
sind dabei keine Seltenheit!
Ihr
Kind ist bereits erstaunlich Mobil und oft
kommt es zu Unfällen weil ein Kind sich bereits
irgendwo hochzieht und dabei ein Kabel erwischt,
Stühle umkippt ect. Machen sie ihre
Wohnung unbedingt besonders Kindersicher!
Auch
wenn Baby jetzt keine Lust mehr hat, Mittagsschlaf
muss sein, da sie sonst den restlichen Tag über
ein Quengeliges, unausgeglichenes Kind haben.
Halten sie sich möglichst an feste Zeiten.

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10ter
Monat: Essen ist
wichtung und Baby isst gerne. Am liebsten mag
ihr kleines Fingerfood. Süßes
Gebäck, salzige Laugenbrezen oder Süßigkeiten
wie Schokolade oder Zuckerhaltige Riegel sind
allerdings recht ungeeignet. Geben
sie lieber Banane, Vollkorn-Bisquits oder Kekse
aus dem Reformhaus, schmale Apfelspalten. Gönnen
sie ihrem Kind auch mal den Löffel beim Essen
selbst zu halten und im Brei herum zu matschen.
Wenn
ihr kleines etwas besonders gut macht, z.B. den
Löffel samt Brei in seinen Mund zu befördern
Loben sie es. Langsam
beginnt es nämlich zu begreifen was Lob bedeutet.
Andererseits müssen sie aber unbeding
konsequent bleiben was ihr Kleines nicht darf.
Ein deutliches nein und eine knappe, verständliche
Erklärung sind wichtig.
Das
Kind versucht sich aus eigener Kraft hin zu setzen.
Auch wenn der Drang groß
ist, helfen sie nicht immer gleich. Baby muss
lernen sich selbst zu helfen, auch wenn es sich
dafür anstrengen muss.
Das
Kind ist nun schon ganzschön Geschickt mit
seinen Händchen. Der Zeigefinger wird zum
Untersuchungswerkzeug. Jetzt kann es schon mal
passieren, dass eine Erbse in die Nase oder ein
Plastikspielzeug ins Ohr gesteckt werden. Sie
werden staunen was alles in Ohren oder Nasen passt.
Versuchen sie bitte nicht
selbst herauszu holen was auch immer feststeckt.
Hier kann nur der Kinderarzt helfen.
Nun
ist bei vielen Kindern der Höhepunkt der
Fremdelphase erreicht und Sie, die Mutter (wenn
der Vater Zuhause bleibt auch der Vater) sind
nun wichtiger denn je für das Kleine. Akzeptieren
sie, dass das Kleine niemanden mehr in seiner
Nähe möchte außer Sie.
Auch
der Vater wird bisweilen abgelehnt.
Zwingen sie das Kleine nicht dazu, sich von anderen
Leuten berühren zu lassen ect. Gerade
jetzt braucht es Beständigkeit, seine gewohnte
Umgebung und seine Mutter. Sinnvoll
ist es, das Kind schon früh an einen Babysitter
oder eine Tagesmutter zu gewöhnen da diese
Fremdelphase dann meist etwas gedämpft und
weniger Ausgeprägt ist, da Baby weiß
dass seine Mama immer wieder kommt.

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11ter
Monat: Grenzen die dem Baby gesetzt sind
oder werden nehmen einen neuen Platz im Leben
des Kleinen ein. Es wird immer Spannender diese
auszutesten oder gar zu überschreiten. Bleiben
sie konsequent auch wenn es manchmal hart und
anstrengend ist und bleiben sie beim Nein wenn
es etwas nicht darf, Loben sie wenn es sich an
Verbote und Gebote hält.
Das
Kleine versucht immer deutlicher auf sich Aufmerksam
zu machen. Es "spricht" mit ihnen. Gehen
sie unbedingt darauf ein, spielen sie mit dem
Kleinen, unterhalten sie sich mit ihm. Schneiden
sie Grimassen, wiederholen sie einfache Wörter.
Sagen sie ihnrem Kind wie die Dinge wirklich heißen.
Eine Katze ist z.B. einfach eine Katze und keine
Miau, ein Hund kein Wau-Wau sondern tatsächlich
ein Hund.
Bücher
mit bunten Bildern oder auch Fotos werden immer
beliebter. Ihr Kind erkennt in Fotos nun bereits
Dinge und Leute dies es dem realen Leben kennt
wieder. Erzählen sie ihm mit einfachen Worten
was sie auf den Bildern oder Fotos sehen.
Wenn
das Kleine noch immer nicht krabbelt machen sie
sich keine Sorgen. Mehr Babys als man denkt lassen
diese Phase völlig aus und gehen vom robben,
rutschen und rollen direkt ins Laufen über.
Das
Kleine ist nun erstaunlich Kreativ was die Entwicklung
kleiner Wörter betrifft. Reagieren
sie darauf indem sie wenn Baby seinen Teddy mit
"mu-ah" oder "wi-wi" anspricht
und diesen haben will den Teddy geben und sagen
"hier hast du deinen Teddy".
Verbessern
sie es nicht,
die Entwicklung der Sprache ist Anstrengend und
Baby vllbringt erstaunliche Leistungen, sagen
sie dem Kleinen aber immer wieder wie etwas tatsächlich
heißt.

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12ter
Monat: Wenn sie den Winzling an den Händen
fest halten kann er schon erste, wackelige Schritte
laufen, nicht mehr lange und nichts ist mehr vor
ihm sicher!
Baby
wird immer neugieriger und Kontaktfreudiger. Gehen
sie mit ihm auf den Spielplatz, lassen sie es
ruhig mit anderen Kindern im Sand spielen,
das Kind braucht jetzt soziale Kontakte.
Mama,
Papa, Dada... Ihr kleines reiht Silben aneinander.
Loben sie es und
Freuen sie sich über diese Kleinen Erfolge
:-)
Wenn
ihr Kind ihnen helfen möchte lassen sie es.
Wenn sie Bügeln geben sie ihm ein Spielzeug-Bügeleisen
oder lassen sie sich die Wäschestücke
von ihnen Reichen, wenn sie das Bad Putzen darf
es in der Dusche sitzen und diese mit einem Schwämmchen
schrubben. Das sorgt dafür,
dass sie in Ruhe ihre Arbeit erledigen können
weil das Kleine beschäftigt ist und das Kind
schon frühzeitig lernt ihnen im Haushalt
zu helfen. Das mag jetzt bisweilen recht anstrengend
sein, doch später wird es sie entlasten.
Jetzt
ist der erste Geburtstag gekommen und eigentlich
ist ihe Baby nun gar kein Baby mehr sondern eher
ein Kleinkind. Nutzen sie diesen Tag ruhig um
sich sentimental an die Geburt und das vergangene,
ereignisreiche Jahr zu erinnern. Wenn sie eine
Party für das Kleine planen sollten sie nicht
vergessen, dass das Kind bei zuviel Trubel leicht
überfordert sein kann. Es reicht völlig
wenn Oma und Opa kommen und das Baby einen kleinen
Kuchen mit Kerze, ein paar bunte Luftballons und
am wichtigsten, raschelndes, buntes Geschenkpapier
bekommt, da sind die Geschenke selbst fast nebensächlich.

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